02.09.2009
jg. Die Hamburger Wasserwerke (HWW) haben beim Landkreis Harburg beantragt, bis 2030 jährlich 16,6 Millionen Kubikmeter Wasser aus der Nordheide abpumpen zu dürfen. Von der geförderten Menge wollen die HWW fünf Millionen Kubikmeter an Lübeck weiterverkaufen.
Ein guter Deal für alle, ausser für die Nordheide. Die Umweltverbände - BUND, Naturschutzbund (Nabu) und die Naturfreunde Nordheide - befürchten, dass die Heidebäche dadurch noch schneller austrocknen. Sichtbare Schäden sind bereits vorhanden, diese werden aber regelmäßig "weggegutachtet".
Die Vertreter der Naturschutzverbände wollen jetzt mit der gestarteten Unterschriftenaktion eine Reduzierung um eben diese fünf Millionen Kubikmeter erreichen. Man wolle Hamburg bei der Trinkwasserversorgung nicht im Stich lassen, aber das Grundwasser der Nordheide darf nicht zur Handelsware werden.
Die Bevölkerung kann / sollte die Verbände unterstützen, Unterschriftenlisten liegen in sehr vielen Geschäften im gesamten Landkreis aus.



