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„Direktwahl ist Kernstück einer unverzichtbaren demokratischen Legitimation“

au. Die Freien Wähler (FW) in Ostfriesland teilen die Sorge, wonach eine Direktwahl des Regionalrats Ostfriesland im Jahre 2011 durch die eingetretenen Verzögerungen in Gefahr gerät. In einem Schreiben an Garrelt Duin und Hermann Dinkla fordern die Freien Wähler die beiden ostfriesischen Spitzen von SPD und CDU auf, die Direktwahl im Jahre 2011 parallel zur Kommunalwahl durch zügiges Handeln zu gewährleisten.

Die Freien Wähler als Plattform der Wählergemeinschaften in Ostfriesland sehen in der Direktwahl das Kernstück einer unverzichtbaren demokratischen Legitimation des Regionalrats.

Um die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass eine Direktwahl in 2011 erfolgen kann, müssten nun endlich die Formalien abgeschlossen werden, damit der Regionalrat zunächst mit Delegierten der Kreistage und des Stadtrates Emden zusammentreten kann. Dann seien umgehend alle erforderlichen Schritte für die Direktwahl 2011 einzuleiten.

FW-Regionalvorsitzender Arno Ulrichs (Simonswolde) appelliert in dem Schreiben an Duin und Dinkla: „Wir dürfen Sie bitten, Ihren Einfluss in diesem Sinne geltend zu machen. Es wäre in höchstem Maße bedauerlich, wenn die positive Initiative für einen Regionalrat durch ein bewußtes oder unbewußtes Hinhalten versanden würde. Der politische Schaden für die Region wäre immens, ein schlagkräftiges Vertreten ostfriesischer Interessen auf Jahre der Glaubwürdigkeit beraubt.“

i. A. Arno Ulrichs