Die Polizei in Niedersachsen – Das „Sparschwein“ der Landesregierung
rk. In einer Presseerklärung befasst sich der Landesvorsitzende der „Freie Wähler Niedersachsen“, Arno Ulrichs (Aurich) mit der Situation der Polizei in Niedersachsen.
Obwohl die Polizei seiner Meinung nach sehr gute Arbeit leistet, muss sie als Organisation ständig den Rotstift des Finanzministers fürchten. Dem Landesvorstand der „Freie Wähler“ wurde bekannt, dass zur Zeit in vielen kleineren Kommunen in Niedersachsen wieder darüber spekuliert, ob Polizeistationen geschlossen werden. Dazu Ulrichs: „In einer Zeit in der viel über das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung geredet wird, sollte die Zahl der Polizeistationen und damit die bürgernahe Polizeipräsenz eher erhöht werden“.
Aber auch innerhalb der Polizei gärt es, weiß der Pressesprecher der „Freie Wähler“,
Rüdiger Kurmann (Cuxhaven): “In den vergangenen Jahren sind Urlaubs- und Weihnachtsgeld gestrichen worden, die Lebensarbeitszeit ist erhöht worden und überall ist der Rotstift für die Polizeimitarbeiter angesetzt worden. Aktuell aber, so Kurmann, der selbst Polizeibeamter ist, läuft ein „ganz übles Ding“. Die Zahl der Planstellen A 11 für die Sachbearbeiter im Einsatz- und Streifendienst und für die
Kriminalpolizeilichen Ermittler soll festgeschrieben werden. Das bedeutet, dass viele der
engagierten Polizisten im Bereich der Eingangsämter A 9 / A 10 stecken bleiben werden. Und das nach einem dreijährigen Fachhochschulstudium und ständig erfolgreicher Arbeit für die Bürger.
“Das ist schlicht eine Sparschweinerei“, meint Ulrichs und kündigt an sehr genau zu verfolgen, wie mit der vom Bürger hoch geschätzten Polizei in Niedersachsen umgegangen wird.



