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   Hubert Aiwanger, Cordula Breitenfellner, Arnold Hansen (v.l.n.r.)

FREIE WÄHLER sehen das Weltnaturerbe Wattenmeer als ökonomische Chance und ökologische Verpflichtung

(Norderney) Im Rahmen der Klausurtagung der FREIEN WÄHLER auf Norderney haben sich diese intensiv mit der Thematik des Weltnaturerbes Wattenmeer und den Auswirkungen des Nationalparkstatus beschäftigt.

In einer Symbiose von Naturschutz, Tourismus und lokaler Wirtschaft ist es das Ziel den dauerhaften Schutz einer einzigartigen und abwechslungsreichen Naturlandschaft im Bereich zwischen Ebbe und Flut, Festland und Inseln und Mensch und Natur umzusetzen.

„Dabei muss nach Ansicht der FREIEN WÄHLER darauf geachtet werden, dass kein „Käseglockenschutz“ errichtet wird, der den Belangen der einheimischen Bevölkerung zuwiderläuft“, so Arnold Hansen, Landesgeschäftsführer der FREIEN WÄHLER Niedersachsen.

Bundesvorsitzender Hubert Aiwanger ergänzt: „Schutz durch Nutzung ist in vielen Fällen der beste Naturschutz. Das gilt auch für Norderney. Wir müssen dafür sorgen, dass der Tourismus als Wirtschaftsfaktor Nr. 1 gezielt weiterentwickelt wird, ohne die berechtigten Belange des Naturschutzes aus den Augen zu verlieren.“

Nach Diskussionen mit den FREIEN WÄHLERN Norderney ist eine Modernisierung der Hafeninfrastruktur u.a. durch Bau eines neuen Hafenterminals dringend erforderlich.

„Von großer Bedeutung ist zudem, dass der authentische Charakter der Insel in seiner Kultur und Struktur bewahrt und vertieft wird“, sagt Bundesgeschäftsführerin Cordula Breitenfellner abschließend.